Digitalisierung / GeschGehG


digital enterprise transformation

by law and code

Aktuell hat die Neuregelung des Rechts der Geschäftsgeheimnisse einem dringlichen Anpassungsbedarf für eine große Zahl mittelständischer Unternehmen ausgelöst, den die betroffenen Unternehmen z.T. noch nicht wahrgenommen haben. Die technischen Innovation im Rahmen der Digitalisierung bewirken erste rechtliche Anpassungen:

Durch das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen vom 18.04.2019 (GeschGehG) hat der Bundesgesetzgeber die EU-Richtlinie vom 8. Juni 2016 über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen (Geschäftsgeheimnisse) umgesetzt.

Das neue Gesetz schafft einerseits  in weiten Teilen Rechtsklarheit und Rechtssicherheit, wertet das Geschäftsgeheimnis auf und ermöglicht eine leichtere prozessuale Durchsetzung der Rechte des Inhabers. Andererseits verlangt es vom Inhaber des Geschäftsgeheimnisses -bisher dem deutschen Recht unbekannt- angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen, damit der gesetzliche Schutz überhaupt eingreift.

Das bedeutet, dass  die Unternehmen aktiv (eigene) Schutzmaßnahmen

  • rechtlicher
  • technischer
  • organisatorischer

ergreifen müssen, um den gesetzlichen Schutz der Geschäftsgeheimnisse nicht zu verlieren. Die besondere Dringlichkeit für solche Maßnahmen ergibt sich daraus, dass es  für den Inhaber im Geschäftsgeheimnisschutz keine "zweite Chance" gibt. Ist das  Geheimnis offenbart, existiert es nicht mehr.

Wir bieten Fachseminare und Lehrgänge zur Umsetzung des Gesetzes Schutz von Geschäftsgeheimnissen für Geschäftsführung, andere Führungskräfte und spezialisierte Mitarbeiter im Unternehmen an. Wir informieren in unseren Veranstaltungen Unternehmen über die Grundlagen des Geschäftsgeheimnisschutzes, die Einordnung im Immaterialgüterrecht (Patente, Gebrauchsmuster, Marken usw.) und den Aufbau eines Schutzmanagements.

Die "Digitale Transformation" hat das gesamte Wirtschaftsleben  erfasst und ist auch ein wesentlicher Treiber für rechtliche Neuerungen. Hervorzuheben sind zwei Bereiche:

Das Recht der Industrie 4.0 und des Internet of Things sind  noch im Entstehen begriffen.   Der gewerbliche Rechtsschutz maschinengenerierter Daten, Haftungsfragen, Produktverantwortung usw.    wird noch von herkömmlichen  Normen geregelt, die  an Tatbestände klassischer industrieller Produktion anknüpfen,  etwa menschliches Verhalten, wo bereits heute autonome und selbstlernende Systeme agieren.

Wir bieten Veranstaltungen im Bereich des rechtlichen Rahmens  der Industrie 4.0 und des Internet of Things an.  Wir bieten derartige Veranstaltungen regelmäßig auch in Kooperation mit Verbänden und Hochschulen an.

Der Rechtsrahmen für das Web 2.0 ist nicht mehr neu. Dennoch sind wichtige  Rechtsfragen nicht abschließend geklärt  und die Lücke zwischen Recht und Unternehmenspraxis ist z.T. erheblich.

Wir bieten Fachseminare und Lehrgänge im Bereich des rechtlichen Rahmens  des Web 2.0 an.  Wir bieten derartige Veranstaltungen regelmäßig auch in Kooperation mit Verbänden und Hochschulen an.